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Das Institut für Geschichte der ETH bilden die Professur für Technikgeschichte (Prof. David Gugerli), die Professur für die Geschichte der modernen Welt (Prof. Harald Fischer-Tiné) sowie das Archiv für Zeitgeschichte (Dr. Gregor Spuhler).
Die Professur für Technikgeschichte ist an den folgenden Zielsetzungen orientiert:
Sie initiiert und betreibt eine problemorientierte, methodenbewusste und an aktuellen Fragen ausgerichtete Forschung; sie entwickelt Lehrveranstaltungen, welche als lehrbezogene Forschung in die Curricula der ETH-Fachabteilungen integrierbar sind; sie betreibt Nachwuchsförderung und offeriert jungen Historikern und Historikerinnen innovative Forschungs- und Diskussionsangebote; sie kommuniziert neue Forschungsansätze im transdisziplinären Bereich der "Science, Technology and Society Studies"; und sie vermittelt technikgeschichtliche Perspektiven in Vorträgen, Workshops, Ausstellungen und im Consulting-Bereich auch einer breiteren Öffentlichkeit.
Das Lehrprogramm des Faches Technikgeschichte thematisiert die gesellschaftlichen Anforderungen, welche Ingenieure bei der Entwicklung und Implementierung ihrer Produkte antreffen. Aus der Aktualität, die uns bewegt, sollen Fragen an eine Vergangenheit gerichtet werden, die uns etwas angeht. Ein starker Aktualitätsbezug und eine breite thematische Vielfalt kennzeichnen deshalb unsere Lehrveranstaltungen. Nicht die Vermittlung eines Kanons technikhistorischen Wissens ist das Ziel, sondern die problemorientierte Sensibilisierung der Studierenden für das komplexe Verhältnis zwischen Technikentwicklung und Gesellschaft.
Lehre und Forschung der Professur für die Geschichte der modernen Welt sind im Bereich der Neueren aussereuropäischen und Globalgeschichte angesiedelt. In der Forschung liegt dabei das Schwergewicht auf der Geschichte des Britischen Empire und der Geschichte Südasiens vom 18. bis 20. Jahrhundert.
Besondere Berücksichtigung in der Lehre findet die Verflechtung Europas mit der nichtwestlichen Welt. Methodische und inhaltliche Referenzpunkte sind dabei die transnationale Geschichtsschreibung und die Geschichte der Globalisierung.
Das Archiv für Zeitgeschichte fördert die historische Forschung in der Schweiz. Seit 1974 gehört es zum Institut für Geschichte der ETH Zürich. Es sichert und erschliesst Quellen vor allem privater Provenienz vom Ersten Weltkrieg bis zur Gegenwart. Heute macht es rund 330 Nachlässe, Archive von Institutionen, Zeitzeugnisse zur oral history und anderes mehr zu folgenden thematischen Schwerpunkten zugänglich: Aussen- und Innenpolitik; Wirtschafts- und Aussenhandelspolitik; Flüchtlingspolitik und Emigration; Zweiter Weltkrieg, Holocaust und Antisemitismus; Kalter Krieg, Sicherheitspolitik.
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